Travelhacks Bali - Spare Zeit, Geld und Nerven

  1. Bezahlen

    1. Genügend Bargeld mitnehmen, denn selbst bei einem schlechten Kurs sind die Wechselstuben günstiger als Automaten (ACHTUNG, immer gründlich zählen)

    2. Immer in Landeswährung zahlen, denn bei Kreditzahlungen ist der Wechselkurs sehr schlecht. Das ist in vielen Ländern eine gängige Touristenabzocke

    3. Wechselkurse beachten, denn logischerweise gibt es bei einem hohen Kurs mehr Bargeld. Gleichzeitig gilt, das Geld bei gutem Kurs großzügig tauschen zu lassen.

    4. Kommissionsfreie Automaten benutzen

    5. Im Restaurant mit Bargeld zahlen, in Bali ist es gängig, bei Kreditkartenzahlung 3% zu addieren

  2. Wohnen

    1. Homestays buchen! Leute, spart euch die teuren Hotels. Es gibt etliche Homestays zu günstigen Preisen auf Hotelniveau. Dazu geht euer Geld direkt an die vermietende Familie und nicht an einen Hotelchef.

    2. Anbieter wie booking.com und agoda.com benutzen, denn airbnb ist oft teurer. Allerdings gibt es vor allem bei monatelangen Aufenthalten hier gute Preise

    3. Vor Ort eine Unterkunft suchen und handeln

  3. Einkaufen

    1. Handeln, handeln, handeln… Die Balinesen sind es gewohnt und freuen sich sogar darüber. Viele Preise, die sie dir sagen, sind 3 mal so hoch als der Preis, für den sie das gewünschte Item verkaufen würden.

      Tipp: Ruhig eine niedrige Zahl sagen und deutlich zeigen, dass dir er gebotene Preis zu hoch ist, dann weggehen. Wenn die Händler nicht mehr antworten, war es wirklich zu niedrig. Ansonsten kannst du sicher sein, dass sie dir hinterherlaufen und bereit sind zu verhandeln.

    2. Preise vergleichen, denn diese schwanken extrem je nach Lage. Eine Bambustasche, die berühmte Balibag, würde im Zentrum 300k kosten. In einer Seitenstraße etwas nördlich habe ich lediglich 140k ausgegeben.

  4. Transport

    1. Motorroller selbst fahren, das spart die unverschämt hohen Fahrerkosten. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich einen Roller zu leihen und auf eigene Faust die Insel zu erkunden, aber auch um innerorts schnell von A nach B zu gelangen, denn auf Bali läuft man nicht zu Fuß, das ist viel zu heiß! ;) Tagesmieten gibt es ab 50k IDR und monatlich kannst du mit ca. 700-800k IDR rechen (Stand 2018)

    2. Solltest du dich gar nicht trauen, kannst du entweder meinen Rollerguide lesen und alle Tipps beachten oder mit PublicTransport reisen. Diese Busse sind langsam (!) aber günstig.

    3. Offizielle Taxis. Vor allem am Flughafen lässt sich hier Geld sparen, wenn du bei den Scharen an Fahrern vorbeigehst und zum offiziellen Taxistand gehst. Die Preise sind festgelegt und niedriger als die der Privatfahrer

    4. GoJek, Uber & Co sind mit Vorsicht zu genießen, da sie beispielsweise in Ubud verboten sind. Am besten vorher checken, ob es in deiner Region erlaubt ist. Ansonsten spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.

    5. Fahrräder. Bei meinem Teachertraining letztes Jahr hatte ich ein Fahrrad gemietet und kann es NICHT empfehlen. Die Gefahr von den Rollern über den Haufen gefahren zu werden, ist viel zu hoch.

  5. Alltägliches

    1. weiße Wäsche. Am besten gar nicht erst mitnehmen, denn auf mysteriöse Art und Weise kommt die weiße Kleidung voller gelblicher und rötlicher Flecken aus der Wäscherei. Nicht selten behaupten die Betreiber, diese seien schon vorher dagewesen. Hier hilft nur Hartnäckigkeit, denn komischerweise ist beim zweiten Mal alles halbwegs wieder sauber. Oder gleich etwas Waschmittel oder Bleichmittel für alle Fälle mitnehmen.

    2. Sonnencreme. Während normalerweise alles günstiger auf Bali zu bekommen ist, so verhält es sich mit der Sonnencreme genau umgekehrt. Die Preise für die zum Teil aus Deutschland stammende Sonnencreme sind unermesslich hoch. Am besten von daheim mitnehmen.

    3. Moskitospray auf Bali kaufen, das kostet hier nur ca. 1€ und schützt sogar besser als deutsche Sprays.

  6. Kultur

    1. Um Rat fragen, ein Balinese lügt lieber und weist dich in irgendeine Richtung, sagt lieber ja oder gibt irgendeine fadenscheinige Antwort anstatt zuzugeben, dass er keine Ahnung hat, was du von ihm willst. Das kann sehr lustig sein, aber manchmal auch gefährlich wenn es um Wege an Steilküsten und Nahrungsittelunverträglichkeiten geht. Du solltest immer von einem Missverständnis ausgehen, wenn du einen Balinesen um Hilfe bittest. Im Zweifelsfall mehrere Menschen fragen oder vorher online recherchieren.

    2. Händler und nervige Taxifahrer freundlich ignorieren!

    3. Begrüßen. Auf Bali ist es üblich, dass die Einheimischen sich mit einem breiten Lachen grüßen und leicht das Kinn einziehen. Wirkt komisch, aber sobald du sie auch so begrüßt, freuen sie sich riesig.

    4. Terimakasi. Danke auf Indonesisch. Benutzt du dieses Wort, wird dir mit SamaSama (= gern geschehen) geantwortet. Sorgt für Freude und zeigt Respekt. Zumindest dieses eine Wort solltest du beherrschen.

Katrin GraulichComment